Innerstädtische Oase erblüht im ehemaligen Einkaufszentrum von Verviers

Das ehemalige Einkaufszentrum von Verviers, der “Grand Bazar”, erfuhr 2020 eine umfassende Renovierung. Es entwickelte sich in ein Ort der Dienstleistungen, Geschäfte und Innovationen. Mit Unterstützung der Stadt Verviers und des Projekts NOE-NOAH wurden die Räumlichkeiten des “Hub Créatif de Verviers” im ersten Stock des Gebäudes in eine innerstädtische Indoor-Oase verwandelt. Es war dies die Gelegenheit, sich mit der Frage der Begrünung von Innenräumen und der Rolle von Zimmerflanzen für das Wohlbefinden der Besucher zu befassen.

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Kleine Führung durch den Creative Hub….

Beim Betreten der ersten Etage des Grand Bazar kann sich der Besucher entspannen, die Räumlichkeiten nutzen, um auf einen Termin zu warten oder einfach die Besonderheit des Ortes entdecken. Die Verbindung von Originalität, Kreativität und Einfallsreichtum erinnert an die frühere Nutzung des Stockwerks als Bekleidungsgeschäft.

Der Creative Hub bietet mehrere Gemeinschaftsbereiche, sodass genug Platz ist, um sich zu treffen oder einen Kaffee zu trinken. Für lange Telefongespräche bietet der Hub einen gesonderten Bereich an. Leider erlaubt der Lichtmangel in diesen Räumlichkeiten keine Bepflanzung.

Dank der Grünpflanzen wird die verbrauchte Luft trotz fehlender Belüftung gefiltert. Die Oase verbessert das gesamte Raumklima und gewährleistet das Wohlbefinden der Besucher.

Coworking-Bereich

Die modular aufgebauten Büroräume des Coworking-Bereichs werden verschiedene Unternehmer und Start-ups empfangen, die sich vorübergehend im Grand Bazar niederlassen werden. Dieses Konzept soll Menschen ohne festen Arbeitsplatz ermöglichen, am selben Ort zu arbeiten, wann immer sie wollen. Die hiermit erreichte Förderung von Begegnungen und Kreativität stellt eine echte Bereicherung für die Region dar.

Der Konferenzraum liegt in der Verlängerung des Coworking-Bereichs. Hier werden beispielsweise die Konferenzen von Liège Creative stattfinden, einem wichtigen Partner des Hub. Der Konferenzraum ist von Gemeinschaftsbüros und Besprechungsräumen unterschiedlicher Größe umgeben. Große Pflanzen gestalten den tagsüber sehr hellen Raum. Die Pflanzen werden außerdem durch ein Design hervorgehoben, das an die Form eines Baumes erinnert.

Die Küche als Gemeinschaftsraum

Schließlich gibt es noch einen großen Gemeinschaftsraum: die Küche. Diese ist mit einem Kochbereich ausgestattet, der es den Unternehmern ermöglicht, sich selbst zu versorgen. Der Kochbereich und die verschiedenen Entspannungsbereiche können in der Mittagspause besucht oder als Lesesaal genutzt werden.

Die zahlreichen Pflanzen vermitteln den Besuchern ein Bewusstsein für die Aufmerksamkeit, welche die Natur benötigt, sowie für die Vorzüge von Pflanzen bei der Arbeit. Für die Pflege und das Gießen sind die Bewohner selbst verantwortlich.

An diesem symbolträchtigen und nun begrünten Ort der Stadt Verviers wird die Schulung Boost ton projet stattfinden, welche im Rahmen des Projekts NOE-NOAH Verantwortliche von Umweltprojekten in der Region schult.

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