Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der breiten Öffentlichkeit verankern

Das Europäische Institut für Ökologie mit Sitz in Metz fördert und entwickelt seit 50 Jahren Initiativen zum Schutz der Umwelt. Mit Unterstützung des Interreg-Programms NOE-NOAH bringt das Institut Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen einem breiten Publikum näher. Das internationale Filmfestival für den ökologischen Wandel „CINÉMAPLANÈTE“ spielt dabei eine wichtige Rolle.

ZIELE DES EUROPÄISCHEN INSTITUTS FÜR ÖKOLOGIE

1971 als Verein nach lokalem Recht gegründet, verfolgt das Europäische Institut für Ökologie das Ziel, die breite Öffentlichkeit sowie politische Entscheidungsträger für die Klimaproblematik zu sensibilisieren und Initiativen zu entwickeln, die auf den Schutz der Umwelt und damit der Lebensqualität der Bürger abzielen.

Das Institut veranstaltet Think Tanks und bringt Experten zusammen, um die geeignetsten Lösungen für aktuelle Umweltfragen zu erarbeiten. Es nimmt an zahlreichen Symposien teil und organisiert Konferenzen zu spezifischen Umweltthemen, die allen offen stehen. Das Institut ist weiterhin ein Ressourcenzentrum für Ökologie und nachhaltige Entwicklung, in dem bewährte Verfahren ausgetauscht werden.

PARTNER DES PROGRAMMS NOE-NOAH

Das Europäische Institut für Ökologie ist Teil des grenzüberschreitenden Interreg-Netzwerks NOE-NOAH. Gemeinsam setzen die 26 Partner verschiedene Aktionen zur Wiederherstellung bürgerorientierter und ökologischer Beziehungen um.  

Seit 2018 veranstaltet das Institut das internationale Filmfestival CINÉMAPLANÈTE, das dem ökologischen Wandel gewidmet ist. Während der zweiten Ausgabe des Festivals durfte das Institut zusätzlich zu den drei etablierten Preisen das erste Mal die besondere Auszeichnung „Prix NOE-NOAH“ verleihen! Die Verlängerung der Pandemie bis zum Herbst 2020 zwang das Institut, die dritte Ausgabe des Festivals auf eine kurze Ausgabe im Frühjahr 2021 zu verschieben. Ausgezeichnet mit dem „Prix NOE-NOAH“ wurde der 2020 vom Schweizer Regisseur Stéphane Goël produzierte Film „Citoyen Nobel“.

Der Einbezug der Stadt Saarbrücken für die Ausgabe 2021 ermöglichte es, dem Festival eine grenzüberschreitende Dimension zu verleihen und die Zahl der Menschen, die anhand der projizierten Filme für Umweltthematiken sensibilisiert wurden, zu erhöhen.

EIN MÖGLICHST BREITES PUBLIKUM ERREICHEN

Dank der Partnerschaft mit dem europäischen Projekt NOE-NOAH, hat das Internationale Filmfestival auch ein benachteiligtes Publikum erreicht. Männer und Frauen, deren Interessen von ökologischen Problematiken weit entfernt liegen, wurde die Betrachtung mehrerer sich Umweltaspekten widmenden Filme ermöglicht. Das Europäische Institut für Ökologie organisierte die Vorführung mehrerer Filme im Gefängnis von Metz und arbeitete mit Inform’elles zusammen, einer Beratungsstelle für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden. Die Frauen besuchten die Vorführungen und nahmen an den anschließenden Debatten teil.

Mit dem Ziel, ebenso das Interesse eines jungen Publikums an den ökologischen Wandel zu wecken, organisierte das Institut einen Abend mit Youtubern sowie eine Abenddebatte mit Weinverkostung. Die Umweltproblematik der Jüngeren wurde zudem durch eine Partnerschaft mit der luxemburgischen Initiative Youth4Planet geschärft. Ein Lern- und Erzählkonzept für die digitale Welt ermutigte Schulkinder, selbst audiovisuelle Produktionen zu erstellen.

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